Bei Langstreckenflügen über die Längengrade hinweg, entstehen für den Fluggast Zeitverschiebungen die von seinem biologischen Rhythmus abweichen. Nicht nur der Schlaf- und Wachrhythmus wird durchbrochen, sondern auch der regelmäßige Ablauf einer Vielzahl verschiedenster Körperfunktionen, die einer 24-Stunden Periodik unterliegen. Es kommt zum „Syndrom der Zeitverschiebung“. Typische Beschwerden sind dabei ein Erschöpfungsgefühl, Minderung der Reaktionsfähigkeit, Einschränkung der Gedächtnis- und Konzentrationsfähigkeit, sowie ein Hungergefühl zu den „unpassendsten Zeiten“ oft gepaart mit einem ebenso zeitlich „unorientierten“ Harn- und Stuhldrang. Generell gilt übrigens, dass man für jede überflogene Zeitzone mit einem halben bis einem Tag Anpassung rechnen sollte.

Die Flugrichtung ist entscheidend

Die Flugrichtung ist nicht ganz unentscheidend für Ihren Jetlag. Flüge nach Westen sind für den Körper in der Regel besser zu verkraften als Reisen von West nach Ost. Das liegt daran, dass sich bei Flügen in den Westen der Tag verlängert – das halten wir etwas besser aus, als wenn sich der Tag plötzlich verkürzt.

Die weg.de Ratschläge gegen Jetlag

Wie kann man den Störungen der „inneren Uhr“ des Körpers durch die Zeitzonenverschiebung am besten begegnen?

  • Passen Sie sich nach der Ankunft am Zielort der Ortszeit an und stellen Sie Ihre Armbanduhr schon bei Abflug auf die Zeit am Ankunftsort um.
  • Sorgen Sie für ausreichend Schlaf in der ersten Nacht.
  • Auch Nahrungsmittel können den Schlaf- und Wachrhythmus stimulieren: Leicht verdauliche kohlenhydratreiche Speisen zum Beispiel können Ihren Schlaf fördern, eiweißreiche Nahrung hingegen den Wachzustand.
  • Bewegen Sie sich viel im Freien! Da natürliches Sonnenlicht die Melatonin-Produktion (Schlafhormon) hemmt, kann sich Ihr Körper schon mal besser an den neuen Rhythmus gewöhnen.


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