Elfen, Nymphen oder Kobolde – Jedes irische Kind ist vertraut mit diesen fest verankerten Mythen der irischen Kultur.

Der Kobold ist – neben dem Kleeblatt – eines der nationalen Wahrzeichen und wird von den Iren „Leprechaun“ genannt. Seit März wird dem ganz in grün gekleideten Kerlchen eine besondere Ehre zuteil: Im neuen Leprechaun Museum in Dublin, welches weltweit das erste dieser Art ist, dreht sich alles um die kleinen irischen Kobolde. Das Museum entführt Klein und Groß in die keltische Mythologie, um herauszufinden, was sich wirklich hinter den Märchen über Kobolde, Goldtöpfe und Regenbögen verbirgt.
Beim geführten Rundgang streift man zunächst durch die irische Geschichte und lernt, welche Eigenschaften einem Leprechaun zuzuschreiben sind. Ein Nachbau der berühmten Felsformation Giant’s Causeway (zu deutsch “Damm des Riesen”) in Nordirland sowie ein Raum mit übergroßen Möbeln soll einem das Gefühl vermitteln, die Welt mit den Augen des kleinen „sagenhaften“ Wichtes zu betrachten.

Den krönenden Abschluss der Ausstellung bildet das „Ende des Regenbogens“. Hier sollten Besucher die Augen offen halten. Denn: In Irland erzählt man sich, dass die kleinen Wesen hier ihre wertvollen Goldtöpfe versteckt haben.

Das Nationale Leprechaun Museum in Dublin ist montags bis samstags von 09:30 bis 18:30 und sonntags von 12:00 bis 18:30 geöffnet.

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