Jack Johnson ist im Paradies groß geworden. Dort wo Jack Johnson aufgewachsen ist, reiten Surfer die höchsten Wellen. Dort verzaubern geheime Strände den Romantiker und verborgene Wasserfälle den Aktivurlauber.

Dort ist jener Fleck Erde, der es vielleicht am meisten verdient hat, mit dem Beiwort „Paradies“ belegt zu werden: Hawaii.

„Hawaii“ – in der Sprache der Polynesier, die um das Jahr 200 hier anlandeten, heißt das einfach „Heimat“. Dichter haben treffendere Umschreibungen gefunden: In der Frühzeit nannten sie Hawaii das „Land der 40.000 Götter“, die sich in der Vielfalt der Berge, Pflanzen und Tieren manifestierten. In der Moderne reportierte dann Mark Twain über Hawaii, und er fand in der Gruppe schlicht die „lieblichste Flotte von Inseln, die je im Meer vor Anker lag“.
Diese Inseln, das sind vor allem Niihau, Kaua’i, O’ahu, Moloka’i, Lana’i, Kaho’olawe, Maui und Hawai’i, die größte Insel, auch „Big Island“ genannt. Hier liegt die Hauptstadt Honolulu, die sich reizvoll über 42 Kilometer hinweg am Meer erstreckt.

Weniger zum Städtetourismus werden Besucher auf „Big Island“ indes eingeladen, als vielmehr dazu, die Welt in einem Land zu erforschen: Es scheint schier unglaublich, aber diese Insel inmitten des Pazifischen Ozeans beheimatet beinahe jedes wichtige Ökosystem der Erde: Vom tropischen Regenwald bis zum Gebirgssee, vom Korallenriff bis zum Lavastrom, der mit feinen, frisch gewachsenen Farnen bedeckt ist.

Wer hier ist, sollte verweilen. Er sollte im tropischen Nationalpark Hilo den Duft der Blumen genießen, durch den weltberühmten „Coffee Belt“ bei Kona streifen, in Hamakua die Regenbögen über Wasserfällen bestaunen und vielleicht die Mondlandschaft an der Kohala Coast befahren, die Dutzende verschiedenfarbiger Lavaströme gebildet haben. Ganz am Ende seiner Tour wird er vielleicht in Ka Lae ankommen, jenem Ort, der Vergangenheit und Gegenwart Hawaiis symbolisiert wie kein zweiter. In Ka Lae liegen die Überreste der ältesten polynesischen Siedlung. Gleichzeitig bildet das klippchenreiche Fleckchen Erde heute den südlichsten Landzipfel der Vereinigten Staaten.

Der Wind pfeift hier wie kaum irgendwo sonst auf der Welt. Manchmal meint man, Musik zu hören. Und mit etwas Fantasie hört sie sich am Abend an wie ein Song von Jack Johnson.Vielleicht ist er ja gerade da unten, auf den Wellen, die seine Heimat sind, seid er fünf war.

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