Den „olympischen Freischwinger“ nennen Sportler die Olympia-Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen.

Wo sonst Weltklasse-Skispringer wie Martin Schmidt beim alljährlichen Neujahrsspringen im Rahmen des Vierschanzenturniers ins Tal fliegen, können Besucher den sensationellen Ausblick über das Loisachtal genießen. Die drei Ebenen des Schanzenkopfs erreichen sportlich ambitionierte über 332 Stufen der so genannten „Himmelsleiter“. Etwas weniger anstrengend ist der Aufstieg mit dem Schrägaufzug. In 62 Metern Höhe ragt die Schanze am Gudiberg fast frei schwebend in die umgebende Berglandschaft von Garmisch-Partenkirchen. Von dort oben liegt einem das Voralpenland zu Füßen. Die prickelnde Faszination des Skispringens ist jedoch vor allem bei einem Blick hinunter ins Stadion spürbar. Bei den offiziellen Führungen erfahren die Besucher interessante Details zur Geschichte und Architektur der weltweit einzigartigen Sprungschanze. Eine Besonderheit der luftigen Tour ist die Besichtigung des Kampfrichterturms. Zu diesem Herzstück der internationalen Wettkämpfe haben sonst sogar die Skispringer selbst keinen Zutritt.

Die Führung kostet 10 Euro pro Person.

Schreiben Sie einen Kommentar