Mn möchte seinen Blick nicht lösen von den 400 Alpengipfeln. Man möchte einfach nur die Fernsicht genießen. Dabei ist auch Garmisch-Partenkirchen, die Stadt am Fuße der Zugspitze, eine Reise wert.

Die Fernsicht von der Zugspitze kann atemberaubend sein: Man überblickt Deutschlands Bergwelt, schaut hinüber nach Österreich, nach Italien und weiter zu den noch höheren Ketten in der Schweiz. Vielleicht lenkt man seinen Blick auch zurück, ins Alpenvorland, und vielleicht ist das überhaupt der beste Ausgangspunkt, um sich mit dem Panorama bekannt zu machen: unten anfangen.

Dort unten, südlich von München, liegen schöne Seen, kräftige Wiesen, ein paar Dörfer und dann lange nichts – bis man nach Garmisch-Partenkirchen gelagt. Die alte Olympiastadt ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Spaziergänge.

Es gibt viel zu entdecken in Garmisch!

Wer den Charme des Voralpenlandes verstehen möchte, dem sei jedoch zunächst zu einem Spaziergang durch das Städtchen geraten: Die so genannte Lüftlmalerei an den Hausfassaden drückt den altbayerischen Charakter in seiner ganzen Farbigkeit aus. Meist sind Schutzheilige oder Motive aus dem Leben der Bauern dargestellt. Frisch verputzte Wände wurden hier mit der klassischen Freskotechnik bemalt – das macht sie extrem widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse macht. Besonders schön ist das Anwesen „Zum Wurzer“ in der Schmiedstraße.

Gipfelstürmer halten sich dort freilich nicht lange auf: Die einfachste Route zum Zugspitzplatt und auf den Gipfel führt durch die Partnachklamm und das Reintal. Raststationen gibt es auf dem Weg nach oben reichlich: die Bockhütte, die Reintalangerhütte, auch die Knorrhütte. Je nach Kondition muss man bis zum Gipfel mit einem acht- bis zehnstündigen Aufstieg rechnen.

Wer richtig gut zu Fuß ist, kann im Zugspitz-Massiv auch im Sommer eine Schneeballschlacht ins Auge fassen: Eine Wandertour über den Schneeferner Gletscher verspricht reinste Gebirgsluft – festes Schuhwerg ist aber in jedem Fall zu empfehlen. Hier steht auch Deutschlands höchste Kirche.

Panorama genießen

Ungeübte können den Berg dagegen mit der Zahnradbahn erklimmen und oben alpine Touren machen. Jede Stunde fährt die Bahn von Garmisch-Partenkirchen aus zum Zugspitzplatt. Von der Sonn Alpin aus geht es mit der Gletscherbahn weiter und höher. Auf dem Gipfel der Zugspitze in 2962 Metern Höhe steht das Gipfelstüberl, wo man bayerische Spezialitäten genießt, das Panorama sowieso und sich vielleicht für eine Wanderung ins benachbarte Tirol stärkt. Von hier aus fährt aber auch die Eibsee-Seilbahn, vorbei am smaragd-glänzenden See, zurück ins Tal.

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