Weihnachten ist in Hongkong der Renner – und das, obwohl die Christen unter den rund sieben Millionen Einwohnern eine Minderheit sind.

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Nach Hongkong reisen: Los geht’s!

Der westliche Einfluss ist kaum zu übersehen: Die Skyline der Wirtschaftsmetropole blinkt und glitzert, der Weihnachtsschlussverkauf ist in vollem Gange, und sogar die vielen Buddhas tragen festlichen Schmuck. Jetzt holt die Stadt die imposantesten Dekorationen heraus, eine bunte Mischung aus englischen und deutschen Traditionen, aus Walt Disney und chinesischer Mythologie.

Der Weihnachtsmarkt „Santa Town“ auf dem Statue Square vermittelt Touristen eine Atmosphäre, die an zu Hause erinnern soll und das auch zweifelsohne tut: Ein künstlicher, 35 Meter hoher Weihnachtsbaum mit glitzerndem Lichterschmuck erleuchtet jeden Abend den Markt. Außerdem gibt es eine 20-minütige Lasershow „Symphony of Lights“, an der auch die Wolkenkratzer der Umgebung mitwirken.

Natürlich fehlen auch Buden, ein Weihnachtskirchlein und die „Santa-Werkstatt“, in der Plätzchenbacken gelernt werden kann, nicht. Besonders schön ist der Blick entlang des Victoria Hafens, denn von dort aus sind die hell erleuchteten Riesengebäude und die vielen kleinen Lichterketten am besten zu sehen. Damit auch alle Glaubensrichtungen etwas davon haben, erhielt dieses Weihnachtsspektakel den deutschen Namen „Winterfest“.

Wer in Hongkong jedoch Besinnlichkeit sucht, der muss diese zwischen Girlanden und Lametta wahrscheinlich ein bisschen suchen. Weihnachten bedeutet hier nämlich vor allem Einkaufseuphorie, Shopping im Namen Christi. Wenn es am 24. abends dann aber endlich soweit ist, strömen die Menschen auf die Strassen, feiern in den Kneipen und am Hafen bis in die frühen Morgenstunden und rufen sich „Sing dahn fai lok!“, „Frohe Weihnachten!“, zu.

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