Als die spanischen Eroberer die Küste Südfloridas entdeckten, hielten sie das Sumpfgebiet, das sie dort vorfanden, für gefährliches, aber wertloses Land.

Sie erkannten ebenso wie 300 Jahre Landspekulanten nicht, dass es sich bei den so genannten Everglades um ein hoch sensibles Ökosystem handelte, von dem der Wasserkreislauf der ganzen Region abhängt. Heute haben Floridas Behörden 100 Kilometer südlich von Miami den Everglades National Park ausgewiesen. 1,5 Millionen Touristen fahren jährlich durch die Sümpfe, die meisten in Motor- oder Propellerbooten, um so seltene Tierarten wie den Florida-Panther und Seekühe zu bestaunen. Ihre Eintrittsgelder kommen überwiegend dem Schutzprogramm der Everglades zugute.

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