Wandern macht fit und hält gesund: die weg.de-Tipps und Informationen rund ums Wandern.

Goethe hat es gesagt: „Wo ich zu Fuß war, war ich richtig.“ Und auch der römische Schriftsteller Seneca wusste es bereits: „Schädlich für den Menschen ist, sich mit der Sänfte tragen zu lassen, statt selbst zu gehen“. Doch heute nimmt sich das im Alltag kaum noch jemand zu Herzen. Der moderne Mensch schafft im Schnitt gerade mal 800 Meter am Tag „per pedes“! Dabei haben Studien in Australien und Afrika ergeben, dass der Homo sapiens darauf ausgelegt ist, 15 Kilometer pro Tag zu Gehen und zu Laufen.

Grund genug, sich wenigstens im Urlaub und am Wochenende ausgiebig im Freien zu bewegen. Wandern ist der ideale Ausgleich, besonders Senioren schätzen die aktive und gesundheitsschonende Sportart, aber auch immer mehr junge Menschen begeistern sich für die stressfreie Bewegung in der Natur: Jeder dritte aktive Wanderer ist zwischen 20 und 40 Jahre alt.

Den richtigen Weg zu finden, ist für sie kein Problem: Die Wander- und Gebirgsvereine in Deutschland pflegen 190.000 Kilometer Wanderwege. Auf die richtige Ausrüstung sollten aber auch Wanderanfänger achten.

weg.de gibt ein paar wichtige Tipps:

1. Die Wanderschuhe: Diese sollten auf jeden Fall knöchelhoch sein, um die Gelenke zu schonen und Verletzungen zu vermeiden, falls man umknickt. Außerdem müssen sie so groß sein, dass man beim Abstieg nicht vorne anstößt. Bei einer längeren Tour kann das sehr unangenehm werden. Eine dicke Sohle sorgt dafür, dass man nicht jedes Steinchen spürt und trittsicher läuft. In Sportgeschäften wird man in der Regel sehr gut beraten! Aber nicht mit ganz neuen Bergschuhen den Aufstieg wagen: Blasengefahr!

2. Die Kleidung: Die berühmte Zwiebeltechnik, der angesagte Lagenlook – das ist immer noch das Prinzip, mit dem man es in den Bergen gut aushält. So kann man auf der sonnigen Alm oder bei einem anstrengenden Aufstieg einiges ausziehen – oder beim Spazieren durch den schattigen Wald wieder ein Teil drüberziehen. Die Unterbekleidung sollte am besten aus atmungsaktivem, schnell trocknendem Material bestehen, außen ist wasserdichtes, aber dampfdurchlässiges Material empfehlenswert. So werden Wärme und Schweiß nach außen transportiert und Wind, Kälte und Nässe abgewiesen. Und falls man in ein Berggewitter gerät: Eine Wechselgarnitur sollte man immer im Rucksack haben.

3. Die Stöcke: Manche schwören auf die Gehhilfen, andere brauchen sie gar nicht. Besonders in steilem Gelände beim Bergabgehen wirken sie aber wie Stoßdämpfer und schonen somit die Gelenke. Ein schöner Nebeneffekt: Durch das Gehen mit den Stöcken werden Arm- und Brustmuskulatur trainiert.

4. Das Essen: Hier gilt: Nicht zu fett und nicht zu viel. Denn eine langwierige Verdauung verbraucht viel Sauerstoff, den die Muskeln gut brauchen könnten. Mit einer leichten Mahlzeit, die nicht lange im Magen liegt, kommt man schneller voran!

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