Faro hat Römer, Briten und Erdbeben ertragen. Faro hat Geschichte geschrieben. Willkommen an einem der schönsten Enden Europas!

Schon vom Flugzeug aus erkennt der Reisende, dass das Städtchen von Lagunen und weißen Dünen umrandet ist – rot-braune Felswänden schneiden sich ins tiefblaue Wasser. Sie machen Faro zu einem der schönsten Eckpunkten Europas.

Kräuter zum Mitnehmen

Dabei hat die Stadt im Westen Portugals in ihrer Geschichte manche Beschwernisse durchmachen müssen: Araber, Römer und Briten okkupierten die Stadt, 1532 und 1755 verwüsteten Erdbeben ihre schönsten Gebäude. Dennoch ist die Altstadt mit seiner römischen Stadtmauer auch heute noch als überaus sehenswert, die Museen Faros laden zu Zeitreisen ein: allen voran das „Museu da Marinha Almirante Ramalho Ortiga“, welches das Modell der „Sao Gabriel“ beherbergt.

Mit jenem Schiff war Vasco da Gama zu seinen Entdeckungsreisen aufgebrochen. Von hier aus entdeckte er 1498 den Seeweg über Afrika nach Indien – und fuhr schwer beladen mit wertvollen Gewürzen gen Heimat zurück. Soweit muss der Besucher heute nicht mehr reisen, um fremde Kostbarkeiten nach Hause zu tragen: In der bevölkerten Fußgängerzone Faros, der Rua de Santo António, finden sich neben Keramik und Stickereien alle erdenklichen Gewürzarten: for take away.

Bizarre Felsformationen

Dabei ist Faro mit seinen 58 000 Einwohnern eher ein beschauliches Nest als eine touristische Metropole, und gerade das macht den besonderen Charme des Atlantikstädtchens aus: Auf der Suche nach Ruhe residierte hier unter anderem die Deutsche Fußballnationalmannschaft während der Europameisterschaft 2004.

Bizarre Felsformationen und feiner Sandstrand setzen sich westlich von Faro fort – bis nach Albufeira. Im Ferienzentrum der Algarve finden Badeurlauber einen der schönsten Strände Portugals. Der Praia da Falésia eignet sich nicht nur in der Nebensaison für kilometerlange und sandige Spaziergänge, sondern ist auch im Sommer perfekt für ein Bad im Atlantik.

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