Coronavirus / Covid-19: Aktuelle Hinweise für Reisende

Die von China mit Wirkung vom 28. März 2020 verfügte Einreisesperre für alle Einreisen von Ausländern nach China bleibt bis auf weiteres bestehen.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach China weiterhin gewarnt.

Nach einer weitgehenden Eindämmung der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 sind seit Mitte Juni erneute Cluster mit Infektionsfällen in Peking und einzelne Fälle in weiteren Provinzen gemeldet worden. Die Behörden haben zur Verhinderung der weiteren Verbreitung die örtlich betroffenen Stadtteile und Wohnbezirke in Peking gesperrt sowie umfangreiche Schutzmaßnahmen für Peking in die Wege geleitet. Innerhalb Chinas haben die meisten Provinzen mit verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen und Einreisesperren für Reisende aus Peking reagiert.  Die aktuelle Lage in Peking ändert sich fortlaufend und wird in täglichen Mitteilungen der Pekinger Stadtverwaltung bekanntgegeben. Mit dieser Einschränkung sind Flugausreisen aus China im Rahmen der weiterhin sehr eingeschränkten Zahl der internationalen Flugverbindungen nach wie vor grundsätzlich möglich.

Vom pauschalen Einreisestopp betroffen sind alle ausländischen Reisewilligen, die nach China auf der Grundlage eines bereits vorhandenen Visums und auch einer bestehenden Aufenthaltserlaubnis ein- bzw. zurückreisen wollen. Alle bereits erteilten Visa und bisherigen Aufenthaltserlaubnisse haben mit dieser Regelung seit 28. März 2020 ihre Gültigkeit verloren. Ausgenommen hiervon sind lediglich Inhaber von diplomatischen, Dienst-, Courtesy- und C-Visa. Ausnahmen sind neuerdings begrenzt möglich für Rückkehr-Einreisen von bestimmten Personengruppen, insbesondere notwendiges Personal deutscher Wirtschaftsunternehmen, im Rahmen sog. „fast-Track“-Vereinbarungen zwischen China und Deutschland, in denen in Zusammenarbeit mit den deutschen Wirtschaftsunternehmen in China und der Außenhandelskammer die in Frage kommenden Personengruppen verbindlich festgelegt werden. Neue Visa für sonstige, individuelle Einreisen nach China werden darüber hinaus weiterhin nur für einen bestimmten, eingeschränkten Personenkreis erteilt (u.a. Ausländer, die nach China einreisen zur Durchführung „notwendiger wirtschaftlicher, technologischer und sonstiger Vorhaben“). Einzelheiten und etwaige Aktualisierungen können der Website des Außenministeriums der VR China entnommen werden.

Transitaufenthalte von Ausländern in China, etwa zum Weiterflug aus China heraus und der bisherige visafreie Aufenthalt in bestimmten Fällen für einige Tage bleiben ausgesetzt.

Für alle diejenigen, für die eine Einreise unter diesen Voraussetzungen weiterhin möglich sein sollte, gelten bei Einreise die jeweils aktuellen Quarantänebestimmungen weiter. Zurzeit werden alle aus dem Ausland einreisenden Personen, unabhängig ihrer Nationalität, nach wie vor ausnahmslos einer 14-tägigen Quarantäne in zentralen Einrichtungen unterworfen. Dies gilt auch für die mit Sonderflügen Zurückkehrenden im Rahmen der sog. „Fast-track“-Vereinbarungen. Die Kosten für eine Quarantäneunterbringung müssen selbst getragen werden. Gültigkeit und Fortbestand der Quarantäne- und sonstiger infektionsrechtlicher Maßnahmen und Bestimmungen für Bewegungen innerhalb Chinas wird in den Provinzen, Städten, Stadt- und Wohnbezirken sehr unterschiedlich und uneinheitlich gehandhabt und ist laufenden Änderungen und Anpassungen unterworfen.

Für die Provinz Hubei und die Provinzhauptstadt Wuhan wurde der infektionsrechtliche Status einer Hochrisikozone aufgehoben.

Zusätzlich erschwert wird die Ein- und Ausreise nach und von China durch die Fortdauer einer behördlich angeordneten erheblichen Einschränkung des Flugverkehrs auf wenige Flüge pro zurzeit ausschließlich durchgeführt durch chinesische Fluglinien. Die Wiederaufnahme des internationalen Flugverkehrs durch ausländische, auch deutsche, Fluglinien in stark begrenztem Umfang wird aktuell vorbereitet. Frachtflüge sind von diesen Einschränkungen ausgenommen.

Alle zurzeit bestehenden internationalen Flüge nach Peking werden nach wie vor auf andere Flughäfen umgeleitet, die zum Teil weit entfernt von Peking liegen (Tianjin, Shijiazhuang, Taiyuan, Hohhot, Shanghai, Jinan, Qingdao, Nanjing, Shenyang, Dalian, Zhengzhou und Xi’an). Sämtliche Quarantänemaßnahmen werden an diesen Orten durchgeführt, ein Weiterflug nach Peking verschiebt sich je nach Ergebnis der schon während des Flugs vorgenommenen medizinischen Untersuchungen (z.B. Fiebermessungen) in jedem Fall auf unbestimmte Zeit. Nach einer erfolgreich bestandenen Gesundheitsüberprüfung können die Passagiere weiter nach Peking fliegen, um dort eine 14-tägige Quarantäne grundsätzlich in einer zentralen Einrichtung durchzuführen. Bei einem Verdachtsfall oder bestätigten Fall muss die Quarantäne bzw. die Behandlung ohne Ausnahme am Landeort durchgeführt werden. Sie müssen damit rechnen, am Erstlandeort zu einem obligatorischen Test auf Covid-19 verpflichtet zu werden und die Kosten dafür selbst zu tragen. Abhängig vom Ergebnis der Gesundheitskontrollen können verschiedene Quarantänemaßnahmen angeordnet werden. Nach Ankunft in Peking erfolgt der Transport in die jeweiligen Städte oder Bezirke über organisierte Shuttlebusse der einzelnen Bezirke. Dies gilt auch bei geplanter Weiterreise in eine andere Provinz. Private Transfers von den Flughäfen sind nicht möglich.

Das Kontrollverfahren für Transitreisende innerhalb Chinas nach Ankunft am Flughafen Peking bleibt weiterhin unklar, es muss mit den beschriebenen Kontrollmaßnahmen schon in Peking und möglicherweise erneut am Endflughafen gerechnet werden.

Auch in Shanghai und Guangdong muss die verpflichtende 14-tägige Quarantäne für alle Einreisenden in designierten Hotels erfolgen, eine Heimquarantäne ist weiterhin nicht möglich.

Grundsätzlich gilt, dass die Einreise- und Quarantänelage in China nicht vorhersehbaren Änderungen unterworfen ist und die Vorgaben der örtlichen Behörden sich ohne Ankündigung ändern können. Die Deutschen Vertretungen in China haben auf die gemäß nationalen Infektionsschutzbestimmungen beschlossenen Quarantänemaßnahmen sowie auf deren Durchführung auch im Einzelfall keinen Einfluss.

Nachbarländer, darunter Russland, haben Grenzübergänge vorübergehend geschlossen.

Durch die enorme Beanspruchung des Gesundheitssystems kann es zu Einschränkungen bei der allgemeinmedizinischen Versorgung kommen.

Aufenthalte in China wirken sich auf Einreisemöglichkeiten in zahlreiche andere Länder aus.

Das Auswärtige Amt rät:

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Informationen können nur die zuständigen Behörden der jeweiligen Länder erteilen. Bitte beachten Sie, dass sich die Lage dynamisch entwickelt und sich schnell ändern kann.

Was benötigen Sie zur Einreise nach China?

Grundsätzlich schreiben es die Einreisebestimmungen von China vor, dass Sie das Land nur mit einem noch sechs Monate über den Zeitpunkt der Visumsbeantragung hinaus gültigen Reisepass betreten können. Erlaubt sind außerdem vorläufige Papiere. Jedes Kind muss ein eigenes Dokument, einen Kinderreisepass besitzen. Verpflichtend ist es, vor der Reise ein Visum einzuholen. Für dieses benötigen Sie mindestens zwei freie Seiten in Ihrem Pass. Kontaktieren Sie hierfür das Visa Application Service Center, eine von der chinesischen Botschaft beauftragte Agentur, die Ihnen den passenden Aufenthaltstitel ausstellt bzw. einholt. Sie können das Visum persönlich abholen oder sich schicken lassen. Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie den Antrag in dem Land stellen, in dem Sie eine angemeldete
Adresse besitzen. Am einfachsten erhalten Sie Ihren Aufenthaltstitel, indem Sie eine komplett durchgebuchte und organisierte Reise buchen. Wer individuell China besuchen möchte, muss u.U. Flug- oder Bahntickets sowie für jeden Tag eine Hotelreservierung vorlegen. Alternativ dazu erlauben es die Einreisebestimmungen Chinas, sich eine sogenannte Reisebestätigung von einer Agentur ausstellen zu lassen – diese ersetzt die eigene Auskunftspflicht zu An- und Abreise und Übernachtungen.

Reisepass

Welche Visa-Arten gibt es für China?

In der Regel werden Sie für einen Urlaub oder touristischen Aufenthalt in China ein sogenanntes L-Visum bestellen. Dieses erlaubt Ihnen, in der einfachen Ausführung im Zeitraum von drei Monaten zu jedem beliebigen Zeitpunkt einzureisen. Einmal angekommen, dürfen Sie sich bis zu 30 Tage in der Volksrepublik aufhalten. Wenn Sie längerfristig planen möchten, z.B. wenn Sie auf Weltreise mit dem Auto oder Wohnmobil sind, sind die L-Visa mit zweimaliger Reise und zweimal 30 Tagen Aufenthalt innerhalb einer 3-Monats-Frist empfehlenswert. Auf Wunsch können Sie auch Visa mit einem sechsmonatigen Einreisezeitraum erwerben. Diese sind teurer – insbesondere, wenn die Bearbeitungszeit besonders kurz sein sollte. Reisende mit Verwandtschaft in China nutzen das Privatvisum, auch als Kategorie Q1, Q2, S1 und S2 bekannt. In diesem Fall lädt Sie ein verwandter chinesischer Staatsbürger oder eine verwandte ausländische Person mit offiziellem Lebensmittelpunkt in China ein und bürgt für Ihren Aufenthalt. In diesem Fall ist die Einreichung von Hotelreservierungen nicht notwendig. Als M-Visa werden die Titel für Handels- und Geschäftsreisende, als F-Visa jene für Austauschbesuche und Studienreisen bezeichnet. Wer journalistisch in China arbeiten möchte, sollte dies unbedingt im Antrag angeben und nicht als Tourist einreisen.

Welche Dokumente sind für eine Reise nach China vorzulegen?

Das Visazentrum bzw. die chinesische Botschaft stellt Ihnen online einen Visumsantrag, den Sie elektronisch ausfüllen und anschließend ausdrucken können.

Folgende Unterlagen benötigen Sie für den Visumsantrag:

  • Original Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten ab Antragstellung und 2 freien Seiten für Visa. Eine Kopie der Seite(n) mit persönlichen Daten. Sollte Ihr Pass nach dem 01. Januar 2015 ausgestellt worden sein, ist entweder auch das Vorgängerdokument oder eine Liste mit allen besuchten Ländern zwischen 2015 und dem Ausstellungsdatum des neuen Reisepasses vorzulegen.
  • Visa-Antragsformular, vollständig ausgefüllt. Seit 10.05.2019 ist erforderlich, das Antragsformular online auszufüllen und einen Termin online zu vereinbaren. Bei Einreichung Ihres Visumantrags bitte bringen Sie Ihr Online-antragsformular (ausgedruckt in A4 Format und unterzeichnet auf der 1. und 8. Seite) mit. Füllen Sie alle Felder wahrheitsgemäß aus. Angegeben werden u.a. die Staatsangehörigkeit, Personalausweis- und Passnummer ebenso wie Name und Beruf von Angehörigen wie Eltern und Geschwistern. Weiterhin sollte der Reiseverlauf notiert werden, bei langen Aufenthalten auf einem separaten Blatt mit Ankunfts- und Abreisetag sowie vollständiger Adresse des Hotels. In den meisten Fällen wird dieser Teil von Reiseagenturen unternommen, sodass das Feld leer bleiben kann. Weiterhin möchten die konsularischen Abteilungen wissen, wie Sie Ihren Urlaub finanzieren und ob Sie bereits in der Vergangenheit China besucht haben. Des Weiteren listen Sie im Antrag die Länder auf, die Sie in den vergangenen zwölf Monaten besucht haben.
  • Ein farbiges biometrisches Passbild, ohne Kopfbedeckung, von vorn, vor hellem Hintergrund, Größe: 48mm x 33mm. Das Passbild ist auf das Visa-Antragsformular aufzukleben.
  • Datenschutzerklärung: Ausdrucken und Unterzeichnen der „Einwilligung in die Verarbeitung und Übermittlung personenbezogener Daten in ein Drittland
  • Unterlagen, die den Reiseverlauf dokumentieren, einschließlich bestätigter Flugtickets (Ein- und Ausreise) und Nachweis über eine Hotelreservierung für die gesamte Aufenthaltsdauer in China, ggf. weitere Buchungsunterlagen (z. B. für Rundreisen oder Kreuzfahrten) oder ein Einladungsschreiben für Touristen (Invitation Letter for Tourist), das von einer zuständigen Institution oder Person ausgestellt wurde.
    Das Einladungsschreiben für Touristen muss folgende Angaben enthalten:
    a) persönliche Daten des Antragstellers (vollständiger Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Passnummer)
    b) Angaben zur geplanten Reise (Ein- und Ausreisedatum, Reiseziel(e), Angaben zur Hotelunterkunft usw.)
    c) Informationen über die einladende Person/Institution (Name der einladenden Institution bzw. Ansprechpartner, Adresse, Telefonnummer, Stempel und Unterschrift der einladenden Person/Institution oder eines gesetzlichen Vertreters)

Check in am Flughafen

Wann ist ein Visum nicht notwendig?

Für bestimmte Regionen und Aufenthaltsarten wie Transit erlaubt die Volksrepublik China auch die kurzfristige Einreise ohne Visum. Zu den wichtigsten Destinationen dieser Art gehört die Insel Hainan, auf der Sie sich bis zu 30 Tage visumsfrei aufhalten dürfen. Innerhalb der ersten 48 Tage nach der Ankunft muss zwingend ein lokales Reisebüro kontaktiert werden, um alle restlichen Formalitäten zu klären. Voraussetzung ist des Weiteren, dass die Insel nicht verlassen wird. Für eine Weiterreise ist ein Visum immer erforderlich. Für Transitaufenthalte mit Weiterreise in ein Drittland gelten ebenfalls Ausnahmen. So ist es möglich, sich ohne Visum für bis zu 72h auf den Flughäfen Changsha, Chongqing, Dalian, Guilin, Harbin, Qingdao, Shenyang, Wuhan, Xi’an und Xiamen aufzuhalten. Innerhalb dieser Zeit kann der Airport auch verlassen werden – es bleibt so z.B. ausreichend Zeit, um in Xi’an die Terrakottaarmee und in Harbin die Innenstadt mit der russisch-orthodoxen Kirche zu besuchen. Im Jangtse-Delta, zu dem auch die Großstädte Shanghai, Nanjing und Hangzhou mit ihren Flughäfen gehören, wurde der visumsfreie Transit
sogar auf 144h ausgeweitet. Den Grenzbeamten sind Flugtickets zur Weiterreise in ein Drittland vorzulegen. Dieselbe Regelung gilt für die die gesamte Südwestregion, Guangdong im Süden des Landes sowie für die Hauptstadt Peking, so Sie über den Westbahnhof, den Internationalen Airport oder die Häfen Tianjin und Qinhuangdao einreisen. Teilweise ist es bereits möglich, die Visumsbefreiung online zu beantragen.

Sonderzonen Hongkong und Macau

Aufgrund der langen Kolonialgeschichte der Hafenstädte Hongkong und Macau gelten für diese einst zu Großbritannien und Portugal gehörenden Regionen Sonderregelungen. So gehören die Städte zwar zur Volksrepublik China, aber nicht zum Territorium Festlandchinas. Beide haben sehr liberale Einreisebestimmungen, die es Ihnen erlauben, sich ohne Visum hier aufzuhalten. Wichtig ist zu wissen, dass die Fahrt von Festlandchina nach Hongkong oder Macao genauso gewertet wird, als ob Sie die Volksrepublik in Richtung Ausland verlassen. Auf diese Weise verfällt also ihr bereits gültiges Chinavisum. Wenn Sie eine Rückreise von Hongkong oder Macau zum Festland planen, benötigen Sie entsprechend einen Aufenthaltstitel mit zweimaliger Einreise. Viele Urlauber entscheiden sich entsprechend für Gabelflüge: Die Einreise in die Volksrepublik findet dann z.B. über die internationalen Airports von Peking oder Shanghai, die Ausreise über Hongkong oder Macau statt.

Honkong

Wichtige Vorschriften, die Sie beachten sollten

Nach der Ankunft in der Volksrepublik China sind Sie als Besucher dazu verpflichtet, sich innerhalb von 24h offiziell zu registrieren. Jedes Viertel verfügt über eine eigene Meldebehörde, das sogenannte Public Security Bureau, in dem Sie mit Ihrem Pass und Angabe Ihrer Unterkunft vorsprechen müssen. Falls Sie in einem Hotel übernachten, übernimmt dieses die Formalitäten für Sie. Wer sich nicht anmeldet, muss mit bestimmten Sanktionen, z.B. einem Einreiseverbot für kommende Aufenthalte rechnen. Wenn Sie sich länger in China aufhalten und dort auch wohnen möchten, sollten Sie stets die entsprechende Meldebescheinigung für eventuelle Kontrollen zur Hand haben. Bei der Einreise werden an den meisten Grenzübertrittspunkten biometrische Daten erfasst. Ausländer zwischen 14 und 70 Jahren müssen immer ihre Fingerabdrücke abgeben. Für bestimmte Gebiete wie Tibet ist eine Sondergenehmigung einzuholen. Das „Tibet Travel Permit“ wird vom Fremdenverkehrsamt in Lhasa erteilt und kann über ein akkreditiertes Reisebüro eingeholt werden. Seit dem 16. Dezember 2019 an müssen Touristen und Geschäftsreisende vor ihrem Trip zunächst in eine der Visa-Annahmestellen reisen, um dort persönlich Fingerabdrücke abzugeben. Befreit von dieser Pflicht sind Reisende, deren Abdrücke innerhalb der vergangenen fünf Jahre im Rahmen einer Visumsbeantragung bereits erfasst wurden. Dies muss jedoch mit demselben biometrischen Reisepass geschehen sein, mit dem auch aktuell in das Land gereist werden soll. Weitere Details sind momentan noch nicht bekannt.

Hinweise zu den Zollvorschriften Chinas

Für die Einfuhr von Genussmitteln gilt eine generelle Grenze von 400 Zigaretten und zwei Flaschen Spirituosen zu je 750ml. Zudem sind alle legalen Gegenstände des persönlichen Gebrauchs erlaubt, u.a. auch Foto- und Videokameras, Laptops, Radios und Ferngläser. Bei diesen Geräten ist ein Stück pro Person angedacht. Bei Lebensmitteln und Pflanzen gibt es in der Regel keine Beschränkungen, außer es handelt sich um bedrohte Arten und deren Samen. Was die Devisen betrifft, sollte die eingeführte Geldmenge 5.000USD nicht überschreiten. Zusätzlich sind 20.000 Renminbi, also etwa 2.600€ in Landeswährung erlaubt. Wer auf der Reise verschreibungspflichtige Medikamente benötigt, sollte sich unbedingt ein ärztliches Attest in englischer Sprache geben lassen und dieses an der Grenze vorlegen. Die Einreise mit Tieren ist nur bedingt sinnvoll. Diese müssen zunächst bis zu einen Monat in Quarantäne sein, bevor sie chinesischen Boden betreten dürfen. Zusätzlich sind Gesundheitszeugnis, Impfausweis, Haustierpass und Meldebestätigung des Tierbesitzers in China vorzulegen.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22.6.2020 aktualisiert.