Sandburgen bauen ist kinderleicht. Ausreichend Baumaterial gibt es wie Sand am Meer.

Der Nachwuchs lernt schnell, dass es sich viel leichter mit nassem Sand bauen lässt. Aber woran liegt das eigentlich? Die Sandphysik sieht folgendermaßen aus: Durch die Oberflächenspannung des Wassers werden die benachbarten Sandkörner aneinandergepresst – der Sand haftet dadurch besser. Das wissen auch die Sandburg-Profis, die regelmäßig bei offiziellen Wettbewerben ihr Können unter Beweis stellen. Laut Guinness-Buch der Rekorde wurde die größte Sandburg mit 20,91 Meter am holländischen Strand Almere gebaut. Aber es kommt nicht allein auf die Größe an. Mit penibler Kunstfertigkeit werden mit Messer und Spachtel fantasievolle Gebilde erstellt, die nicht selten einige 100 Tonnen wiegen. Leider ist die Sandkunst vergänglich: Die Bauwerke halten nur wenige Tage und Wochen stand, bis Wind oder Regen sie forttragen.

Schreiben Sie einen Kommentar