Edinburgh ist seit dem Mittelalter die Hauptstadt von Schottland. Hier wurden Britanniens berühmteste Söhne geboren.

Vor einigen Jahren, mitten in der Altstadt von Edinburgh: Joanne K. Rowling sitzt in einem der gemütlichen Straßencafés und schreibt – inspiriert vom Flair der schottischen Hauptstadt – ihren ersten Band über Harry Potter. Dass die Romane ein Welterfolg werden würden, konnte damals niemand wissen. Doch in den kleinen Gassen von Edinburghs Altstadt vermeint der kundige Leser heute das Vorbild für die „Winkelgasse“ wieder zu erkennen. Auch weniger Potter-Interessierte werden den Stadtkern zu schätzen wissen:
Denn die „Winkelgassen“ verwehren nur flüchtig den Blick auf noch Schöneres: Durch Edinburghs Altstadt zieht sich zum Beispiel die Royal Mile, auf der früher die Könige promenierten. Folgt man ihren Spuren, führt der Weg vorbei an der St. Giles Cathedral zum Palace of Holyroodhouses, der Residenz des britischen Königshauses in Schottland.
Noch imposanter ist der mächtige Burgfels und das Edinburgh Castle, das wie ein Wächter über der Stadt thront. Es steht auf einem erloschenen Vulkan, der einst auch den Berg Arthur’s Seat geboren hat: Auf dessen Gipfel liegt Edinburgh heute fleißigen Wanderern zu Füßen. Weitere Naturschönheiten finden sich außerdem im Royal Botanic Garden Edinburgh nördlich des Stadtzentrums.

Neue Feste, neue Mythen

Erweitert der Besucher den Blick auf die Stadt, stellt er schnell fest: Edinburgh vereint viele Gegensätze: Am Meeresarm Firth of Forth treffen sich Fussball- und Kulturbegeisterung. Edinburg ist Industriestadt – und gleichzeitig nach Oxford und Cambridge die bedeutendste Universitätsstadt Großbritanniens, in der keltische Traditionen fortleben: So ist Edinburghs Kultursommer durch das International Edinburgh Festival weltberühmt. Andererseits wird in der Nacht zum 1.Mai noch immer Beltane gefeiert, ein altes keltisches Feuer- und Fruchtbarkeitsfest.

Dass nicht nur Harry Potter, sondern auch andere berühmte Söhne Britanniens in ihrer Stadt geboren wurden, ist den meisten Einwohnern von Edinburgh indes nicht sonderlich wichtig: Dem ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair, der hier zur Welt kam und eine exklusive Privatschule besuchte, haben sie noch kein Denkmal gebaut.
Auffällig ist trotzdem, dass auch Sean Connery in Edinburgh geboren wurde. Es scheint so, als ob die schottische Hauptstadt Talente fördert. Wer das gerne selbst ausprobieren möchte, setzt sich am besten einfach mal in ein Edinburgher Café und lässt sich inspirieren!

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