Das Luxusemirat ist der Urlaubermagnet im Nahen Osten. Am besten fliegen Sie im Frühjahr oder Herbst – und schauen sich gleich auch noch Abu Dhabi an.

Sechs Millionen Touristen kommen jedes Jahr nach Dubai, jeder vierte aus Europa. Auf knapp 250 000 wird die Zahl der Bundesbürger geschätzt, die in sechs Stunden Flugzeit an das Ziel am Golf jetten. „Stop and Shop“ heißt ihre bevorzugte Losung: Neun von zehn deutschen Dubai-Reisenden übernachten in Vier- oder Fünf-Sterne-Hotels, meist nicht länger als fünf Tage. Sie besuchen den Goldmarkt und genießen arabische Köstlichkeiten bei nächtlichen Gelagen in Wüstencamps.

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Die Regierung von Dubai aber will bis 2018 jährlich 60 Millionen Passagiere auf ihrem Flughafen starten und landen sehen, und deshalb sollen jetzt auch Jugendliche und Familien, die mit Zwei- und Drei-Sterne-Hotels Vorlieb nehmen stärker angesprochen werden. „Natürlich kann Dubai kein Billigreiseziel werden“, sagt Stefan Marc vom Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM). „Aber wir haben auch in zweiter Reihe ausgezeichnete Stadthotels. Zu jedem Stern, den der Katalog verspricht, können Sie einen hinzuzählen. UnserService ist einfach besser als in Deutschland.“

Die Einheitlichkeit der Marketing-Botschaft – „Dubai. Reich an großartigen Erfahrungen“ – soll dabei gewahrt bleiben. So hat Dubai auch für Individualreisende, denen Luxus nicht Abenteuer genug ist, einiges zu bieten: Segelschulen und Kurse im Tiefseefischen, Stätten zur Vogelbeobachtung und der älteste Zoo auf der arabischen Halbinsel zählen zu den Attraktionen.

Neuerdings bieten Reiseagenturen Ausflüge zu den größten Baustellen der Metropole an, Ballonfahrten, die eine Übersicht über die Luxus-Wohnanlagen auf „The Palm“ und „The World“ gewähren, sind geplant. Unter „Cultural Sites“ führt das Tourismusbüro unter anderem das 1993 renovierte Stadtmuseum.

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