Wir verraten Ihnen, in welchem Land Sie zu welcher Musik korrekt das Tanzbein schwingen.
Um sich die lästigen Buffet-Kalorien mit jeder Menge Spaß von den Hüften zu schwingen, bietet sich im Urlaub vor allem eins an: Tanzen! Dabei lernen Sie nicht nur Land und Leute kennen, sondern kehren auch mit jeder Menge Urlaubsfeuer im Blut zurück! Flamenco, Polka, Bauchtanz oder Sirtaki: Wir verraten Ihnen, in welchem Land Sie zu welcher Musik korrekt das Tanzbein schwingen.

Urlaubstänze im Überblick

Türkei: Orientalischer Bauchtanz

Bauchgefühl Sie können Ihr Becken rhythmisch kreisen lassen, ohne aus dem Takt zu kommen oder umzukippen? Dann probieren Sie unbedingt den türkischen Bauchtanz aus. Das Prinzip: Orientalischer Bauchtanz wird aus der Körpermitte getanzt, einzelne Körperteile werden isoliert bewegt. Schwingt man also die Hüften, muss der Oberkörper ruhig sein. Hört sich einfach an? Ist es aber nicht. Bei Ihrem Urlaub in der Türkei werden Sie viele Einheimische finden, die Ihnen bei dem beliebten Volkstanz auf die Sprünge helfen.

Griechenland: Sirtaki

Davon griechen Sie nicht genug… Von wegen lange Tradition: Wussten Sie, dass der „Sirtaki“einzig und allein für den Film „Alexis Sorbas“ erfunden wurde? Macht aber nichts, denn lustig ist die Kombination aus den zwei Tänzen Hasapiko und Hasaposerviko allemal. Und so geht’s: Haken Sie alle Tanznachbarn über und unter den Schultern ein und bilden Sie einen Kreis. Dann machen Sie einen Schritt nach links, ziehen den rechten Fuß heran, dann nach rechts und den linken Fuß heran. Wenn Sie noch zweimal „kicken“ und „Hoij!“ rufen ist der „Sirtaki“ perfekt.

Spanien: Flamenco

Olé! „Palmas“, „baile“ und „cante“? Was nach entspanntem Urlaub klingt, bringt in Wirklichkeit das Parkett zum Glühen. Als „palmas“ wird das Händeklatschen bezeichnet, das dem Flamenco den donnernden Takt verleiht, „cante“ ist der inbrünstige spanische Gesang und „baile“ heißen die klappernden Tanz- bewegungen auf nägelbeschlagenen Holzabsätzen. Den Flamencotanzen Sie im Urlaub am besten nach viel Wein und mit einem spanischem „companero“, der Sie führt. Wenn Sie „fuego“ im Blut haben, kann nichts schief gehen.

Tschechien: Polka

Rundherum… Ein einfaches Bauernmädchen soll sie erfunden haben – und das vor mehr als 150 Jahren. Seitdem wird die Polka in Tschechien zelebriert, wie kein anderer Volkstanz. Der Name kommt übrigens von „Pulka“, was „die Hälfte“ bedeutet und auf den Halbschritt hinweist, der für den Tanz so wichtig ist. Und so geht’s: Im 2/4-Takte wird eng umschlungen mit demPartner losgetanzt, während sich das „Doppel“ aller zwei Takte um die eigene Achse dreht. Wer nicht übt, riskiert einen Drehwurm.

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