Unzählige Sagen und Mythen ranken sich um den größten See Kärntens. Das kleine Wörthersee-Mandl aus Bronze in der Fußgängerzone von Klagenfurt erzählt Tag für Tag eine davon und warnt vor Übermut:

Dem nämlich haben wir es zu verdanken, dass der Wörthersee heute da ist, wo der Legende nach einmal eine reiche Stadt stand. Lange haben die Einwohner dieser Stadt vor vielen, viele Jahren in der Nacht vor Ostern gefeiert, getrunken und getanzt. So lange, dass es dem Wörthersee-Mandl zu bunt wurde. Nach mehreren Warnungen öffnete es sein kleines Fässchen und verschwand. Aus dem Fass lief so viel Wasser, dass die ganze Stadt versank, und mit ihr ihre frevelnden Bewohner. Wenn man genau hinhört, kann man angeblich an manchen Stellen des Sees noch das Klingen und Läuten der untergegangenen Kirchturmglocken hören.

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