Mit einer faszinierenden Feuershow wird in der Tiroler Alpenregion die Sommersonnenwende und damit der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres zelebriert.
Zum traditionellen Bergfeuer werden am 18. Juni nach Einbruch der Dunkelheit rund 8.000 einzelne Feuerstellen entflammt, die zusammen symbolische Figuren aus Mythologie und Glauben bilden. Die auflodernden Kreuze, Christusbilder, Rehböcke oder betenden und segnenden Hände haben eine Höhe von etwa 200 Metern und bringen die Berggipfel rund um die Zugspitze, das Wetterstein- und Ammergebirge, die Lechtaler Alpen und die Mieminger Kette zum Glühen.

Von der Tiroler Zugspitz Arena aus hat man einen 360°-Panorama-Blick auf die perfekte Inszenierung der überdimensionalen Feuerkunstwerke. Ab ca. 22 Uhr kann man das mystische Flammenspektakel bis spät in die Nacht hinein bestaunen. Ursprung des Bergleuchtens ist ein alter Brauch im Alpenraum: Seit dem 14. Jahrhundert werden in der Johannisnacht auf den Berggipfeln Feuer angezündet, die die Sonne symbolisieren und böse Dämonen und Geister vertreiben sollen.

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