Kolumbus suchte hier Gold, Hemingway jagte Marlins. Auf den Inseln der Bahamas kann man aber auch einfach mal nichts tun.

„Home of the friendly people“ steht auf einem Schild am Hafen von Dunmore Town. Die Masten der Segelyachten schwanken im Wind. Die frisch gewaschene Wäsche auf der Bastleine vor einem Holzhaus bewegt sich leicht. Prächtiger Hibiskus rankt sich im Garten den Zaun hoch. Eine feine Kokosnote duftet aus dem pastellfarbenen Haus. Zu Mittag gab es wohl frischen Fisch in der typischen Curry-Kokos-Soße.

Still ist es in Dunmore Town. In der tropischen Mittagssonne wird der Anschein noch verstärkt, das Städtchen auf Harbour Island habe das Nichtstun erfunden. Eine beschauliche Atmosphäre, fernab jeglicher Hektik. Die gemächliche Stimmung wirkt ansteckend.

Neue Welten entdecken

Das Wasser spült über den Korallensand. Die Suche nach einer Conch-Schale, dem rosafarbenen Haus der Fechterschnecke bleibt erfolglos. Hoffentlich nicht auch die Wirkung der conch chowder, dieser typisch-sämigen Suppe: Wenn man den Bahamern glaubt, soll der feste Muskel der Meeresschnecke Potenz fördernd sein.
Die Schnecken kommen an den mit Seegras bewachsenen, flachen Sandbänken vor. Vom seichten Meer – spanisch „baja mar“ – leitet sich auch der Name der „Bahamas“ ab. 1492 landete Kolumbus dort an der Küste  einer der 700 Inseln des Archipels, fand aber nicht das erhoffte Gold.

Danach versuchten die Seefahrer, die gefährlichen Untiefen und Riffe zu umschiffen. Nicht immer gelang es ihnen, und so tauchen heute Urlauber zu den weiten Korallenriffen und schwimmen zusammen mit bunten Fischen um die gesunkenen Schiffswracks der Unterwasserwelt.

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