Eine aktuelle Studie zeigt: Das Handtuch aus dem Hotel wandert besonders oft unbemerkt in den Koffer der Urlauber. weg.de verrät Ihnen, was in Hotels sonst noch so gerne verschwindet.

Handtücher sind das Lieblingsobjekt für Urlaubslangfinger, kurz gefolgt von den Hotelbademänteln. Für eine aktuelle Studie befragte der Online Wellness-Ratgeber Wellness Heaven 711 Hoteliers.

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Einigkeit herrschte bei den Befragten über die fehlenden Kuschelobjekte: Mit dem Logo des Hotels bestickt und an erholsame Urlaubsstunden erinnernd, werden Handtuch und Bademantel von Hotelgästen wohl als beliebtes Souvenir gesehen. Nützliche Utensilien wie Kleiderbügel kommen immerhin fast jedem zweiten Hotelbetreiber ab, dicht gefolgt von Stiften und Kosmetik wie Mini-Shampoo oder Bodylotion-Fläschchen. Nur selten werden Dinge eingesteckt, die offensichtlich zum Inventar des Hotels gehören. Und trotzdem: Manche Urlauber entwickeln kriminelle Energien und räumen ihr Hotelzimmer gerade zu aus.

Andere Länder, andere Diebstahlmarotten

Glaubt man der aktuellen Studie, sind die Vorlieben von geklauten Mitbringsel regional unterschiedlich. Nach der Erfahrung der Hoteliers retten Deutsche offensichtlich ihr Urlaubsgefühl am liebsten mit Handtüchern, Bademänteln und Kosmetikartikeln aus dem Hotel in den Alltag, während Österreicher eher für praktische Küchenutensilien wie Geschirr undKaffeemaschinen zu erwärmen sind. Die sprichwörtliche Genussleidenschaft der Italiener spiegelt sich hingegen in der auffällig hohen Zahl der entwendeten Weingläser wider. Auf Stil bedacht scheinen die Schweizer zu sein und packen häufiger als andere den Föhn aus dem Hotel unrechtmäßig ein. Für alle Fälle gewappnet wollen offensichtlich die Holländer sein, wenn sie öfter als andere Klopapier und Glühbirnen entwenden.

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Skurriles Diebesgut: Auch das kommt in Hotels abhanden

Aber es geht – so die Studie – noch dreister. So erzählen Hoteliers zum Beispiel von skurriler Diebesbeute:

Ausgestopftes Tier: In Frankreich wurde ein Hotelgast auf frischer Tat ertappt, als er versuchte, einen ausgestopften Wildschweinkopf abzuhängen und mitzunehmen. Wenig später bekam er sein Wunschobjekt dann aber doch noch – seine Freunde kauften dem Hotel den Wandschmuck ab und schenkten ihn dem Liebhaber.

Die Zimmernummern: Der Diebstahl der neben der Zimmertür montierten Nummern in einem Hotel in England fiel erst auf, als ein Neuankömmling den Raum beziehen wollte, ihn aber nicht finden konnte. Der vorhergehende Gast hatte offenbar die Zahlen als Erinnerung abgeschraubt und mitgenommen.

Die Badarmaturen: In Berlin haben es Hotelgäste geschafft, die halbe Bad-Ausstattung mitzunehmen – dabei müssen sie handwerkliches Geschick bewiesen haben. Sämtliche Armaturen, den Regenduschen-Kopf, einen Toilettensitz, das Waschbecken und ein Abflussrohr entwendeten sie unbemerkt. Das Hotel konnte es selbst kaum fassen.

Der Teppich: In Malaysia entdeckte der Manager eines Hotels, dass ein Stück Teppich unter dem Bett gestohlen worden war – allerdings passte das Möbelstück genau in diese Lücke, sodass man den Diebstahl nicht zurückverfolgen konnte. Der Gast musste millimetergenau gearbeitet haben, um den Stoff auszuschneiden.

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