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Die Ostküste der Urlaubsinsel Mallorca gilt unter Touristen, die Ruhe und Erholung suchen, als ein besonders beliebtes Reiseziel. Wer zusätzlich etwas über Kultur und Geschichte der Baleareninsel erfahren möchte, wird in Sa Coma viel Interessantes und Wissenswertes entdecken.
Ein feiner weißer Sandstrand, der sanft ins klare Meer hineinführt ist ideal für kleine Kinder. Und dies ist nur einer der Vorzüge des Urlaubsortes Sa Coma. Auch Naturliebhaber kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten, denn in der Nähe des Strandes befindet sich das reizvolle Naturschutzgebiet „Punta de n'Amer“. Das Gebiet liegt auf einer Halbinsel, die ungefähr zwei Kilometer ins Meer hineinragt. Heute ist eine Bebauung nicht mehr erlaubt – allerdings befinden sich auf der von zahlreichen Ginstersträuchern und phönizischem Wacholder bewachsen Halbinsel noch zahlreiche alte Gebäude. Beispielsweise ein Castell, das 1696 zum Schutz vor Piratenangriffen errichtet wurde und kostenlos besichtigt werden kann. Der pyramidenartige Turm wurde aus typischem mallorquinischem Marèsgestein erbaut und ragt aus der felsigen Küstenlandschaft empor. Einige Orchideenarten haben hier optimale Lebensbedingungen gefunden.
Ferien in Sa Coma sind eine gute Gelegenheit, um den Alltag der Inselbewohner und deren kulturelle Eigenheiten näher kennen zu lernen. Die Bewohner sind vor allem für Ihre Herzlichkeit und Gastfreundschaft weithin bekannt. Wenige Schritte von den Hotels in Sa Coma entfernt, liegen die Siedlungen der einheimischen Bevölkerung. Die Häuser sind häufig im mediterranen Stil mit arabischen Einflüssen erbaut und nur durch enge Gassen voneinander getrennt. Besonders Geschichtsinteressierten sei ein Besuch der Ausgrabungsstätte des „Talayotischen Dorfes von S'Illot“ aus der Bronzezeit empfohlen.