Weltreise

British Virgin Islands: weg ahoi!

Auf die British Virgin Islands locken zwar nicht mehr die Goldschätze der Inka. Dafür aber Hummer, Luxusvillen und die Yacht im eigenen Hafen.

Zuerst war Kolumbus da. Dann kamen die Abenteurer, Piraten und Schmuggler. Hier überfielen sie die mit Inka-Gold beladenen spanischen Schiffe, zogen die Beute an Land und versteckten sich dann in den geheimen Buchten und versteckten Höhlen, die noch heute Besucher auf die British Virgin Islands locken.

Allerdings ist das Klientel der Inseln zwischen Karibik und Atlantischem Ozean heute ein anderes, friedfertigeres: Mit prächtigen Yachten steuern die Touristen in die zahlreichen Yachthäfen zwischen Great Tobago und Necker Island. Dort lassen sie sich dann mit Hummer verwöhnen und suchen erst Unterschlupf in einem Luxushotel, wenn das Licht aus dem Tag gewichen ist.

Schildkröten im Sand

Für Piraten würde jetzt die Arbeit beginnen; sie müssten sich zur Weiterfahrt rüsten. Touristen aber schlafen erst einmal aus. Sie genießen ein üppiges Frühstück im Chalet oder in ihrer Strandvilla und steuern erst dann eine der anderen 60 Inseln an, die als ideale Ziele für jegliche Form des Wassersports gelten: Tauchen und Segeln gehören hier zu den bevorzugten Aktivitäten gut situierter Urlauber. Wer weniger Geld hat, lässt sich mit der Fähre von einer Insel zur nächsten bringen.
Länger Halt macht er am besten auf Peters Island. Das ist zwar nicht die größte Insel der British Virgin Islands – die heißt Tortola – aber dafür diejenige, auf der am meisten Schildkröten an Land kriechen, um sich wohlig im Sand zu sonnen. Dass dieser an vielen Stränden so weiß wie Schnee ist, braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden. So sind Pirateninseln nun einmal.

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