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Salinda Resort Phu Quoc - Sparkling Wine Breakfast
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Frankfurt - Phu Quoc
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Pandanus Resort - Complimentary Minibar
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München - Ho Chi Minh - Tan Son Nhat
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Dusit Princess Moonrise Beach Resort
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München - Phu Quoc
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Hoi An Beach Resort
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Frankfurt - Da Nang
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Ocean Bay Resort & Spa Phu Quoc
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München - Phu Quoc
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Pullman Danang Beach Resort
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Berlin - Da Nang
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Muine Bay Resort
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München - Ho Chi Minh - Tan Son Nhat
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SOL by Meliá Phu Quoc
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München - Phu Quoc
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The Pearl Hoi An
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Unter den Badeorten steht Phu Quoc ganz oben auf der Liste der Urlaubsziele in Vietnam. Reisen auf die größte Insel des Landes garantieren dir entspannte Tage unter Palmen mit Blick auf das türkisfarbene Wasser des Golfs von Thailand. Die meisten Hotels in der Gegend haben sich auf erholungssuchende All-Inclusive- und Freizeitgäste spezialisiert. Daneben betreiben kleinere Hostels Unterkünfte für Backpacker. Vielerorts gibt es noch unentdeckte Buchten mit feinkörnigem Sand und Dschungelwelten, die du bei Wanderungen erkunden kannst.
Ebenfalls für einen Strandurlaub relevant ist Nha Trang im mittleren Teil von Vietnam. Besonders beliebt ist das Hafenstädtchen bei Tauchern, die von hier aus die tropische Unterwasserwelt vor Vietnam erkunden können. Der Sandstrand ist über mehrere Kilometer lang und gehört zusammen mit den Küstenabschnitten bei Mui Ne und Da Nang bzw. Hoi An zu den schönsten Feriengebieten des Landes.
Wenn du die Kultur der großen Städte bevorzugst, hast du die Auswahl zwischen der dynamischen Hauptstadt Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden. Letztere ist mit ihren großen Boulevards weitaus stärker europäisch geprägt. In Hanoi wirst du viele traditionelle Tempel, aber auch die Denkmäler des kommunistischen Regimes, insbesondere das Mausoleum des ehemaligen Präsidenten Ho Chi Minh, finden.
Angesichts der großen Entfernung zwischen Deutschland und Vietnam ist für deinen Urlaub das Flugzeug unabdingbar. Direktflüge werden u. a. von Frankfurt am Main nach Hanoi angeboten und dauern etwa 11 Stunden. Ähnlich viel Zeit solltest du für die Reise nach Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden des Landes einplanen. Alternativ kannst du auch im thailändischen Bangkok landen und anschließend mit dem Bus nach Vietnam fahren. Auf der 800 km langen Strecke musst du allerdings Kambodscha durchqueren und für die Durchreise ein Visum erwerben. Jedoch verkehren innerhalb von Südostasien auch sehr preiswerte Regionalfluglinien.
Regionalabhängig besteht in Vietnam die Gefahr von Malaria- und Dengueinfektionen. Vor allem in der Regenzeit und im Mekongdelta solltest du daher stets hautbedeckende Kleidung tragen. Geringes Risiko besteht im Stadtgebiet sowie in der Halong-Bucht. Es wird angeraten, stets Anti-Mücken-Spray bei sich zu tragen und bei zu erwartendem erhöhten Risiko die chemischen Prophylaxemöglichkeiten zu nutzen. Gegen Dengue sind weder Prophylaxe noch Impfungen möglich: Hier ist der konsequente Schutz gegen Mückenstiche oberste Priorität. Das Robert Koch-Institut empfiehlt den Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Mumps, Masern, Influenza und Pneumokokken aufzufrischen.
Motorradtaxis, Fahrrad-Rikschas und TukTuks sind in Vietnam das bevorzugte Verkehrsmittel. Nahezu an jedem Straßenrand kannst du das Gefährt deiner Wahl heranwinken und musst zunächst den Preis aushandeln. Erkläre dem Fahrer, wo du hinmöchtest, und einige dich auf eine Geldsumme, die für innerstädtische Entfernungen meist bei 10.000 bis 30.000 Dong, umgerechnet also zwischen 0,50 Euro und 1,50 Euro liegt. Jedes Motorradtaxi trägt zusätzliche Helme für Fahrgäste bei sich. In Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi sind darüber hinaus Busse unterwegs. Hier solltest du den Fahrer nach dem genauen Reiseziel fragen und den Ticketpreis überprüfen. Dieser ist meist an einem der Fenster ausgeschrieben. Alternativ kannst du auch die anderen wartenden Passagiere fragen.
Über Land verkehren in der Regel Busse und Minibusse. In manchen Regionen kannst du außerdem auf Züge zurückgreifen. Jede Ortschaft verfügt über einen Busbahnhof, wo du die Fahrscheine am Schalter kaufen kannst. Alternativ lassen sich die Fernbusse auch direkt am Straßenrand heranwinken. Hierbei musst du dann aber den Fahrpreis mit Fahrer oder Reisebegleiter besprechen. Busfahrten können in Vietnam sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, so sind bis zu 8 Stunden für 300 km keine Seltenheit. Etwas schneller und komfortabler sind die VIP-Busse, die gerne von westlichen Urlaubern in Vietnam in Anspruch genommen werden.
In Vietnam wird mit dem Dong bezahlt, der einen Wert von etwa 20.000 Dong für einen Euro hat. Die meisten Automaten des Landes akzeptieren europäische EC-Karten, angesichts der hohen Gebühren ist es jedoch sinnvoll, auf Kreditkarten zurückzugreifen. Supermärkte gibt es nur wenige und in den Shops, Garküchen und im öffentlichen Nahverkehr wird ausschließlich Bargeld akzeptiert. Angesichts dessen solltest du stets eine angemessene Anzahl an Geldscheinen dabei haben. Die Preise liegen mit etwa einem Euro pro Mahlzeit und 50 Eurocent je innerstädtischer Fahrt mit dem Motorrad relativ niedrig. Oftmals verlangen die Einheimischen jedoch deutlich höhere Summen von Urlaubern – aber selbst diese Beträge sind noch so gering, dass es westlichen Besuchern bisweilen kaum auffällt.
Die Stecker für elektrische Geräte können recht unterschiedlich ausfallen, in den meisten Fällen sind sie jedoch mit dem europäischen C-System kompatibel. Daneben werden in seltenen Fällen auch amerikanische und britische Steckdosen genutzt. Im Zweifelsfall kommst du auf Reisen nach Vietnam ohne Adapter aus oder kannst dir das entsprechende Gerät im Hotel ausleihen. Nur wenige Vietnamesen sprechen andere Sprachen – bisweilen kannst du mit Französisch, manchmal auch Englisch weiterkommen. Bei der Kleidung solltest du vor allem auf ausreichenden Mückenschutz und Atmungsfähigkeit achten. In den Tempeln ist angemessenes Auftreten angebracht. Schuhe musst du beim Betreten von Familienhäusern und religiösen Anlagen stets ausziehen. Das abwechslungsreiche Klima Vietnams wird von den Jahreszeiten und den geografischen Gegebenheiten bestimmt. Während es im Norden die Hälfte des Jahres nahezu trocken ist, kann es im südlichen Teil des Landes schwül mit hoher Luftfeuchtigkeit werden. Im ganzen Land bestimmen monsunartige Regenfälle und feuchte Luft gerade in der Mitte des Jahres das Klima.
Ideale Wetterempfehlungen zum Urlaub machen in Vietnam: Obwohl das Land als niederschlagsreiche Region gilt, wirst du dennoch auf einer Reise viele Sonnenstunden genießen können, egal ob du im Winter oder Sommer nach Vietnam reist. Zwischen fünf und acht Sonnenstunden werden täglich gemessen, während die Regenwahrscheinlichkeit im Mai stark zunimmt und dann mit 15 bis 20 Regentagen gerechnet werden muss.
Der Norden, die Region um Hanoi, bietet winterliche Temperaturen zwischen 17 und 23 Grad Celsius, die im Dezember und Januar am kühlsten ausfallen. Als Kontrast dazu gibt es heiße Sommer, die Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius auf dem Thermometer anzeigen. Die Wassertemperaturen liegen bei durchschnittlichen 26 Grad Celsius, ideal für Badeurlaube.
Im Süden Vietnams, und damit ist die Region um Ho Chi Minh City, die Hauptstadt, gemeint, gibt es drei Jahreszeiten: Winter, Sommer und Monsunzeit. Wie im Norden kannst du auch hier bei winterlichen Temperaturen tagsüber von 28 bis 30 Grad Celsius ideal Urlaub machen, insbesondere am Meer, wenn dank des trockenen Nordost-Monsuns auch die Wassertemperaturen bei angenehmen 27 Grad Celsius liegen.
Im tropisch heißen Sommer übersteigen die Temperaturen nicht selten die 35-Grad-Celsius-Marke. Wenn die Regenzeit im Juni einsetzt und es täglich an die 2.000 bis 4.000 Millimeter regnet, erlebst du das subtropische Klima Vietnams mit sturzbachartigen Wasserfällen vom Himmel mit tagsüber schwülen 38 Grad Celsius. Die hohe Luftfeuchtigkeit ist auch nachts noch zu spüren, selbst wenn die Temperaturen auf 28 Grad Celsius abkühlen.
Die Klimatabelle für das Land Vietnam zeigt Temperaturabweichungen und Extremwerte in den Monaten Mai, Juni sowie Juli. Wenn in Europa der Frühling beginnt, setzt in Vietnam die Regenzeit ein. Die Regentage verdreifachen sich zum Vormonat April, die Sonne scheint weniger, lediglich die Wassertemperaturen zeigen einen konstanten Wert zwischen 27 und 30 Grad Celsius.
Vietnams Klimazonen kann man in ein wintertrockenes subtropisches Klima, in ein wechselfeuchtes mit Trockenzeit bekanntes Savannenklima und in das tropische Monsunklima mit starken Regenstürzen grob einteilen. Gerade im Süden des Landes bestimmen diese Klimabedingungen das Wetter, was bei der Entscheidungsfindung der besten Reisezeit für Vietnam zu beachten ist.
Die Monate November bis Januar sind für eine Rundreise ideal, da das Wetter nicht von Extremwerten beeinflusst wird und viele Sonnenstunden tagsüber deinen Urlaub verschönern. Während es in den Monaten Februar bis Mai sehr heiß werden kann, bleibst du in dieser Jahresperiode noch von Regenfällen weitgehend verschont.
Erst im Juni setzt in der Regel die Regenzeit ein und macht mit teilweise taifunartigen Wasserfällen eine Rundreise durch das Land Südostasiens schwierig und mitunter anstrengend, da nicht selten der öffentliche Verkehrsbetrieb gerade in den urbanen Regionen zusammenbrechen kann.
Bedingt durch seine große Nord-Süd-Ausdehnung liegt Vietnam sowohl in der subtropischen als auch in der tropischen Klimazone. Während im Süden und Norden die beste Reisezeit nach Vietnam im Winter, zwischen den Monaten November bis Januar, liegt, herrscht in Zentralvietnam bei Da Nang ein anderes Klima: Von August bis Dezember sind gerade Hue und Umgebung von starken Monsunen und Taifunen befallen, während in den Provinzen von Mittelvietnam und dem Mekongdelta großflächige Überschwemmungen in der Regenzeit im Juni zu rechnen sind. Idealerweise reist du im Monat Februar an.
Bevorzugst du kühlere Temperaturen, ist das zentrale Hochland Vietnams zu empfehlen, wo nachts eventuell die Nullgradgrenze erreicht werden könnte. Trocken und mit vielen sonnigen Abschnitten zeigen sich die Monate Dezember bis März. Grundsätzlich ist in ganz Vietnam, aber gerade im Hochland, mit stark anhaltenden Regenfällen auch über mehrere Tage außerhalb der Monsunzeit zu rechnen.
Die beste Reisezeit nach Vietnam sind die Monate Dezember und Januar - hier sind die Temperaturen tagsüber warm, es ist sonnig und nachts kühlt es angenehm ab. Nur wenige Regentage gibt es zu dieser Zeit, es geht ein leichter Wind und die milden Wassertemperaturen garantieren einen erholsamen Badeurlaub am Strand. Während der Monsunzeit wiederum ist mit gewaltigen Regenschauern zu rechnen, jedoch ist zu dieser Reiseperiode das Land nicht überlaufen: Gerade in den Großstädten Hanoi und Ho Chi Minh City kannst du dann mit attraktiven Hotelpreisen rechnen.
Lass dich vom alles vereinnahmenden Flair Südostasiens in einem Urlaub in Vietnam begeistern und lerne die einzigartige Mischung aus buddhistischen Traditionen und der jüngeren, von der kommunistischen Bewegung beeinflussten Geschichte kennen. Metropolen wie Hanoi strotzen heutzutage vor Dynamik und zeigen auf, wie sehr sich das Land für westliche Einflüsse öffnet. Zwischendrin immer wieder historische Tempel, ein Meer an Motorrädern und ältere Damen, die an einer Straßenecke sitzend Bier ausschenken oder ihr Süppchen kochen.
Vieles spielt sich in Vietnam auf der Straße ab. Auf dem Vorplatz der Kathedrale von Notre-Dame im ehemaligen Saigon, dem heutigen Ho-Chi-Minh-Stadt, kannst du dich zusammen mit den dortigen Händlern auf einen Kaffee hinsetzen oder regionales Kunsthandwerk kaufen. Für Letzteres sind zudem die Stände auf dem berühmten Binh-Tay-Markt bestens geeignet. Außerhalb der Städte sind es vor allem die schwimmenden Märkte, die ein Shopping-Highlight für Urlauber darstellen. Die meisten dieser Verkäufe gibt es im Mekongdelta, z.B. in Can Tho. In der Region kannst du zudem eine Schiffstour unternehmen und die weitverzweigten Seitenarme des asiatischen Stroms erkunden.
Ein weiteres Naturwunder ist das von den Kalksteinfelsen geschaffene Wasserlabyrinth der Halong-Bucht. Vor der Nordostküste Vietnams breitet sich der Archipel über 1.500 km² aus und gehört angesichts der einzigartigen maritimen Landschaft zum Weltnaturerbe der UNESCO. Die dortigen Hotels sind ideale Ausgangspunkte für Reisen zu den verschiedenen Ponton-Siedlungen auf dem Meer.
Zusammen mit dem Eiland Phu Quoc im Golf von Thailand gehört die Insel Cát Bà zu den bevorzugten Reisezielen von Badeurlaubern. Alternativ kannst du auch einen der Strände in Zentralvietnam besuchen: Eine besonders feine Sandküste findest du rund um Nha Trang, das gleichzeitig eines der kulinarischen Mekkas des Landes ist. Wenn du Berg- und Dschungelwelten bevorzugst, reise in Vietnams Hinterland, z.B. in die einstigen Erholungsorte der französischen Kolonialherren, nach Da Lat oder Sa Pa.
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In Vietnam fasziniert vor allem die Natur: Vom Mekongdelta über die Reisterrassen von Sa Pa bis hin zur Halong-Bucht hat das Land einiges zu bieten. Daneben kannst du traditionelle Fischerstädte, uralte Tempel und die Vermächtnisse der kaiserlichen Nguyen-Dynastie bei Hué bewundern. Hier sind die Top 5 der Sehenswürdigkeiten auf Reisen nach Vietnam:
Halong-Bucht
Von der UNESCO wurde die Halong-Bucht in das schützenswerte Gut des Weltkulturerbes aufgenommen. Durch die majestätisch aus dem Meer ragenden, moosbewachsenen Kreidefelsen ist in der Bucht ein regelrechtes Labyrinth entstanden, das sich über mehr als 1.500 km² erstreckt. Von Hai Phong und Cát Bà aus kannst du Ausflüge mit dem Boot unternehmen und u.a. die abgelegenen Ponton-Siedlungen der hiesigen Fischer entdecken, geheimnisvolle Höhlen erkunden und mit dem Kajak umherfahren.
Hoang-Lien-Nationalpark
Reisterrassen so weit das Auge reicht: Rund um das Dörfchen Sa Pa im Nordwesten Vietnams breiten sich die malerischen Landschaften des Hoang-Lien-Nationalparks und des etwa 1.600 m hohen gleichnamigen Mittelgebirges aus. Beliebt ist die Region vor allem bei Wanderern, die auf ihren Trekkingtouren das Stammesleben der Hmong und Dao kennenlernen möchten. Neben dieser indigenen Bevölkerung leben viele weitere schamanische und buddhistische Volksgruppen in dieser Gegend.
Hué
Das kaiserliche Erbe Vietnams befindet sich in Hué. Bereits von Weitem wirst du die wuchtigen Mauern des alten Palastes ausmachen können. Interessanter noch sind aber die Grabanlagen im Umland. Dem Parfümfluss folgend, erreichst du nach einiger Zeit die sieben Kaisergräber, die sich mit ihrer Gestaltung fast nahtlos in die Landschaft einfügen. Der überwiegende Teil der Gruften stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Hoi An
Die Zugstrecke zwischen Da Nang und Hoi An gehört zu den schönsten der Welt. In Serpentinen führt die Bahn an den Hochklippen entlang und eröffnet dir einen traumhaften Blick auf Strände und Meer. In Hoi An angekommen, kannst du ein außergewöhnlich gut erhaltenes traditionelles Fischerdorf besichtigen. Sehenswert sind vor allem die vielen kleinen Tempel, die japanische Brücke Chua Cau und das alte Handelshaus Tan Ky. Nur 50 km westlich von Hoi An stößt du auf die Ruinenstadt My Son, ein Relikt der hinduistischen Chamkultur aus dem frühen 3. Jahrhundert.
Mekongdelta
Im Mekongdelta sind die schwimmenden Märkte eine der Hauptattraktionen Vietnams. In Cai Rang und Can Tho kannst du z.B. Kunsthandwerk und Lebensmittel direkt vom Boot einkaufen. Die Händler tragen die für die Region typischen konischen Strohhüte, die gerne als Souvenir erworben werden. Als besonderes Extra darfst du dich in der Mekongregion auf einige der bekömmlichsten Fisch- und Meeresgerichte des Landes freuen.
Wenn du zum Baden nach Vietnam reist, hast du im Wesentlichen die Auswahl zwischen zwei Inseln und den lang gezogenen Stränden im mittleren Teil des Landes. Cát Bà und Phu Quoc gelten als die Top-Regionen, insbesondere dann, wenn es um Wassersport geht. Cát Bà zeichnet sich dabei deutlich stärker durch seine gute Infrastruktur für Backpacker und Abenteurer aus, während Phu Quoc vor allem Luxushotels und All-Inclusive-Resorts auf sich vereint. Dabei hat Vietnams größte Insel auch viele versteckte Ecken und Badebuchten zu bieten. Sich einen Mietwagen oder ein Mietmotorrad zu nehmen, ist insofern durchaus sinnvoll.
Abgesehen davon sind die Strandabschnitte zwischen Da Nang und Nha Trang weltberühmt für ihren feinen Sand. Auf einer Strecke von über 500 km reiht sich ein Badeort an den anderen, wobei der traditionelle Charme trotz der Feriengäste in fast keinem dieser Orte verloren gegangen ist. Die Region ist ein regelrechtes Paradies für Taucher, die diverse Kurs- und Ausflugsangebote über Wassersportschulen und Hotels vor Ort buchen können. Darüber hinaus sind die Küstenabschnitte zwischen Da Nang und Nha Trang zum Surfen oder Kiten geeignet. Wer sich in Ho-Chi-Minh-Stadt aufhält, kann zum Baden einen kurzen Abstecher nach Vung Tau an der Mündung des Mekong-Deltas unternehmen. Geprägt ist der Ort vom charmanten Fischerflair, einem abwechslungsreichen Nachtleben, guten Voraussetzungen zum Wellenreiten und bester Fischküche.
Vietnam gehört in Südostasien zu den Gourmet-Paradiesen schlechthin. Im Unterschied zur chinesischen und thailändischen Küche ist das Essen vor Ort sehr viel leichter und zeichnet sich durch eine Mischung aus Frische und Würze aus. Die markante Kombination aus Minze, Zitrone, Chilis und Koriander lässt sich in fast jedem Gericht, vor allem in der Reisbandnudelsuppe Pho, wiederfinden. Als Einlage wird das Gericht je nach Wunsch mit hauchdünn geschnittenen Rind-, Schweine- oder Hühnerfleischstückchen serviert, die bei Berührung mit dem kochend heißen Wasser zart garen. Typischerweise werden die Suppen für einen Euro von Hausfrauen am Straßenrand verkauft. Im Süden kannst du außerdem frittierte Frühlingsrollen, würzige Feuertöpfe und die belegten Brote Banh Mi, meist mit Koriander, Fischsauce, Salat, Fleisch und Paté belegt, bestellen.
Als Snack für zwischendurch kaufen sich die Vietnamesen außerdem gerne die auch in Thailand beliebten gegrillten Fleischspieße und klebrigen Reis. In Da Nang und Nha Trang steht Fischküche ganz oben auf der Speisekarte. Hier darfst du dich auf wahrhaft außergewöhnliche Kreationen von Tintenfisch bis zu Tigergarnelen freuen – die Fänge des Tages kommen am Abend direkt auf den Grill. Im Hochland rund um die ehemalige US-Armee-Basis Khe Sanh wächst der berühmte vietnamesische Kaffee. In den Gaststätten und bei den Straßenhändlern wird er in einem kleinen Aufsatz über dem Glas serviert und tropft von dort langsam in das Trinkgefäß. Je nach Temperatur gibt es dazu Eiswürfel und süße Kondensmilch.
Die Küste Vietnams eignet sich hervorragend für Wassersport. Dem Kiten und Surfen kannst du u. a. auf den Inseln Phu Quoc und Cát Bà sowie an den Strandabschnitten zwischen Da Nang und Nha Trang nachgehen. Nha Trang ist darüber hinaus als Paradies für Taucher bekannt. Unter der Wasseroberfläche kannst du einen erstaunlich großen Artenreichtum tropischer Fische und Korallen entdecken. Entsprechende Ausflugsangebote werden von diversen Wassersportschulen sowie über die Hotels vor Ort angeboten.
Im Hochland ist Trekking angesagt: Rund um Sa Pa und Da Lat findest du einige der schönsten Wanderstrecken Südostasiens. Es ist sinnvoll, sich exaktes Kartenmaterial oder einen Reiseführer in den größeren Dörfern zu organisieren. Bisweilen sind auch die Stämme im Norden gegen ein kleines Trinkgeld bereit, dich zu den Reisterrassen und Farmen mitzunehmen. Da Lat ist des Weiteren ein beliebter Ort zum Golfen. Im Herzen der Ortschaft befindet sich ein großer 18-Loch-Platz, auf dem du dein Handicap verbessern kannst.
Viele sportorientierte Urlauber nutzen die Übergangsjahreszeiten im Norden, um die Natur mit dem Trekking-Fahrrad zu erkunden. Die Wege sind dann trocken und können ohne Probleme mit einem Mountainbike befahren werden. Zur UNESCO-geschützten Phong Nha-Ke Bang-Höhle brechen diejenigen Reisenden gerne auf, die beim Caving oder Kajakfahren die unterirdischen Gänge 50 km nordwestlich von Dong Hoi erkunden möchten.
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