Wie ist die beste Anreise nach Bodrum?
Für die Reise an die türkische Ägäisküste nutzt du am besten den etwa 30 km entfernten Flughafen Bodrum-Milas. Mit einem Passagieraufkommen von etwa 3,5 Mio. Fluggästen gehört der internationale Airport zu den wichtigsten Drehkreuzen im Westen des Landes. Insgesamt kommt es jedes Jahr zu über 20.000 Flugbewegungen. Überwiegend handelt es sich um saisonale Chartermaschinen, für die du im Sommer preiswert einen Platz last minute buchen kannst. Beliebte Verbindungen bestehen zum Beispiel zwischen Bodrum und deutschen Städten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Stuttgart, Düsseldorf, Köln oder Hannover. Darüber hinaus gibt es einige reguläre Linien mit ganzjährigen Flügen. Nach der Ankunft bringen dich Dolmus-Minibusse, Shuttlebusse oder Taxis nach Bodrum. Bei vielen Hotels gehört ein Transfer zum Flughafen zum Service. Je nach Tageszeit solltest du für den Weg ins Zentrum etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.
Was sollte man noch für den Urlaub in Bodrum wissen?
Steine und Kunstgegenstände stehen eventuell unter Kulturgüterschutz. Reist du mit Fundstücken von archäologischen Stätten oder Antiquitäten aus, deren Wert nicht geprüft ist, brauchst du möglicherweise eine Genehmigung vom staatlichen Kulturministerium.
In der Türkei wird mit der Lira gezahlt. Bargeld bekommst du mit Kredit- oder EC-Karte am Automaten. Die meisten Restaurants, Geschäfte und Hotels akzeptieren Karten. Alternativ kannst du in Wechselstuben Geld umtauschen.
In touristischen Regionen ist die medizinische Versorgung auf vergleichsweise hohem Niveau. Auch in Bodrum gibt es gute Krankenhäuser und Kliniken mit englischsprachigen Ärzten. Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist empfehlenswert.
Die Steckdosen sind dieselben wie in Deutschland.
In Ortschaften gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Auf Landstraßen sind 90 km/h und auf Autobahnen 120 km/h erlaubt.
Das Leitungswasser ist nicht zum Trinken geeignet.
In Restaurants sind etwa 10 % Trinkgeld üblich.
Wie lange sollte man in Bodrum bleiben?
Die meisten Badeurlauber bleiben zwischen ein und zwei Wochen in Bodrum. In dieser Zeit kannst du dich am Strand erholen und durch das geschäftige Hafenviertel schlendern. Außerdem bleibt genug Zeit, um die wichtigsten Kulturgüter – insbesondere das Mausoleum des Halikarnassos und die Kreuzritterburg – zu entdecken. Wer 14 Tage bleibt, unternimmt gerne Bootsausflüge oder macht einen Wassersportkurs. Lohnenswert sind auch Tagestrips in die Natur der Bodrum-Halbinsel. Auch Ausflüge zum UNESCO-Weltkulturerbe Ephesos bei Izmir oder zu den Kalkterrassen von Pamukkale lohnen sich.
Wann ist die beste Reisezeit für Bodrum?
Die Badesaison in Bodrum beginnt etwa Mitte Mai. Dann liegen die Temperaturen tagsüber bei etwa 26 °C. Das Mittelmeer hat in diesem Zeitraum bereits 18 °C und lädt zum Baden ein. Im Juni, Juli, August und September erwarten dich in der Ägäis Wassertemperaturen zwischen 21 und 23 °C. An der Luft werden Spitzenwerte von über 33 °C erreicht. Erst im Oktober wird es mit 24 °C etwas milder – mit 20 °C Wassertemperatur eignet sich das Mittelmeer aber weiterhin zum Schwimmen. Von Juni bis Oktober regnet es kaum. Im Winter liegen die Temperaturen zwischen 4 °C und 14 °C, und es kommt häufiger zu Regenfällen. Einige Urlauber nutzen diesen Zeitraum, um der Kälte in Deutschland zu entkommen – ideal, um in der Türkei zu überwintern.